Praxis für Naturheilkunde in Gütersloh - Reiki - Ohrakupunktur

Ohrakupunktur: Traditionelle chinesische Heilmethode

Innerhalb der Akupunktur nimmt die Ohrakupunktur eine gesonderte Stellung ein, da sie unabhängig von der Körperakupunktur durchgeführt werden kann und ein eigenständiges, in sich geschlossenes System darstellt.
Die über 120 Ohrreflexpunkte die sich innerhalb des Ohres befinden, stehen mit Organen, Körperabschnitten oder speziellen Körperfunktionen über Nervenbahnen in welchelseitiger Verbindung. Über diesen neuralen Reflex lassen sich die Punkte dann sowohl therapeutisch als auch diagnostisch nutzen.

Die Akupunktur gibt es seit mehr als 2.000 Jahren.

Die Ohrakupunktur ist als Element der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) schon sehr lange in China bekannt.
Als der Chirug Paul Nogier in den 60er Jahren dieses alte chinesische Wissen mit den überlieferten östlichen und afrikanischen Erfahrungen in der Ohrreflexbehandlung verband, entwickelte er eine neue "Karte" der Ohrreflexpunkte. Der Mediziner Nogier entdeckte auch, dass nur diejenigen Punkte druck- und schmerzempfindlich waren, die einem erkrankten Teil des Körpers entsprachen.

Auch der elektrische Hautwiderstand war hier deutlich erhöht. Diese Tatsache wird heute noch benutzt, um die entsprechenden Punkte im Ohr aufzufinden und damit behandelbar zu machen. Es werden also nur die Punkte behandelt die diese druck- und schmerzempfindlichkeit besitzen und einen erhöhten elektrischen Hautwiderstand haben.

Therapie

Durch Nadelung der Ohrreflexpunkte lässt sich ein therapeutischer Reiz auf das entsprechende Organ / Körpergebiet ausüben, eine Entspannung, ein Ausgleich und eine Schmerzminderung findet oft unmittelbar statt. In der Regel werden bei der Ohrakupunktur 1 bis 6 Nadeln gestochen, wobei sehr dünne und kurze Nadeln verwendet werden, die Verweildauer beträgt zwischen 20 und 40 Minuten.

Um den therapeutischen Reiz bei chronischen Beschwerden zeitlich zu verlängern, kommen bei dieser Therapieform auch Dauernadeln zum Einsatz, wobei etwa 2 mm kurze Nadeln benutzt werden, die in ein Pflaster integriert sind. Diese werden für 2 bis 5 Tage im Ohr gelassen und vom Patienten selber durch drücken oder massieren regelmäßig stimuliert. Zur Dauerbehandlung werden auch Samenkornpflaster eingesetzt, dies sind Pflaster mit kleinen Körnern, die den Ohrreflexpunkt akupressieren, wobei der Effekt etwas schwächer als bei der Akupunktur ist. Unabhängig von der Dauer der Erkrankung bringt bereits oft die erste Akupunktur Erleichterung.

Die Methode ist kaum schmerzhaft. Sowie die Nadeln im Ohr gesetzt sind, ist nur noch angenehme Wärme und eine körperliche Entspannung zu spüren. Bei chronischen Verläufen muss die Behandlung in der Regel wiederholt werden, was bei hartnäckigen Fällen durchaus mit wöchentlicher Behandlung für mehrere Wochen bis zur völligen Beschwerdefreiheit dauern kann. Denn obwohl schnell Schmerzfreiheit erreicht werden kann, braucht der Organismus noch ein wenig länger, um sich dauerhaft zu stabilisieren.

Indikationen

Die Ohrakupunktur kann bei fast allen Erkrankungen unterstützend eingesetzt werden, jedoch liegt die Hauptindikation in der Schmerztherapie.
Die Stärke der Therapie liegt einerseits auf allen akuten Erkrankungen, insbesondere denen des Bewegungsapparates wie z.B. frozen shoulder (Schultersyndrom) wie auch akuten Nerven- und Muskelschmerzen wie z.B. Ischias oder Myalgien.
Andererseits wirkt die Ohrakupunktur auch bei Problemen mit dem Immunsystem oder chronischen Erkrankungen wie z.B. Rheuma, Allergien und Heuschnupfen lindernd. Oft kann völlige Beschwerdefreiheit erreicht werden.
Außerdem ist die Behandlung von Suchterkrankungen wirkungsvoll, wie z.B. bei der Raucherentwöhnung.
Die psychische Ebene mit Depressionen und Ängsten kann ebenfalls unterstützend therapiert werden.

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Praxis für Naturheilkunde

Sabine Selsemeier-Voigt - Heilpraktikerin
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